Berufsunfähigkeitsversicherung

Ihr Einkommen ist Ihr wertvollstes Kapital –
meist bleibt genau das ungeschützt

Nicht der Unfall ist die größte Gefahr für Ihr Einkommen, sondern die schleichende Erkrankung. Der gesetzliche Schutz reicht dabei in aller Regel nicht annähernd aus – wer das erst im Ernstfall merkt, hat keine Möglichkeit mehr, gegenzusteuern.

Teil 1 · Die Fakten

Was Berufsunfähigkeit in der Praxis am häufigsten auslöst

Die meisten unterschätzen, wie sehr das eigene Berufsleben von Krankheit statt von Unfall bedroht ist.

Häufige UrsacheWas das in der Praxis bedeutetFolge ohne ausreichenden Schutz
Psychische Erkrankungen Burnout, Depression – laut Brancheneinschätzung die häufigste Ursache, betrifft alle Berufsgruppen, auch reine Bürotätigkeiten Einkommensausfall über Jahre, oft bis zur Rente
Skelett- und Bewegungsapparat Rückenleiden, Bandscheibenvorfälle, Gelenkverschleiß – zweithäufigste Ursache oft schleichender Beginn, lange unterschätzt
Unfälle Verkehr, Sport, Freizeit oder Beruf plötzlicher, ungeplanter Einkommensausfall
Schwere Erkrankungen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs lange Behandlungs- und Ausfallzeiten

Einordnung basiert auf allgemeinen Erfahrungswerten aus der Beratungspraxis, keine amtliche Statistik.

Der Punkt, den fast alle übersehen

Erwerbsminderungsrente ist nicht dasselbe wie Berufsunfähigkeitsrente. Seit der Rentenreform erhalten nur noch vor 1961 Geborene im Ernstfall die klassische Berufsunfähigkeitsrente der gesetzlichen Rentenversicherung. Alle anderen bekommen bestenfalls die Erwerbsminderungsrente – und die liegt erfahrungsgemäß deutlich unter dem letzten Nettoeinkommen. Für die volle Rente muss man zudem in nahezu jedem Beruf auf unter drei Stunden täglich eingeschränkt sein; bei teilweiser Erwerbsminderung wird oft erwartet, sich selbst einen Teilzeitplatz zu suchen.

Teil 2 · Die Praxis

Wen es in der Praxis wirklich trifft

1

Bürotätigkeiten. Psychische Erkrankungen treffen überproportional auch Schreibtischjobs – „das betrifft doch nur körperliche Berufe" ist eine der teuersten Fehleinschätzungen überhaupt.

2

Handwerk & körperliche Berufe. Höheres Risiko für Erkrankungen des Bewegungsapparats, entsprechend wichtiger – und je nach Beruf auch teurer – ist hier ein früher, guter Vertrag.

3

Berufseinsteiger. Der mit Abstand günstigste Zeitpunkt für den Abschluss: junges Alter, meist noch keine Vorerkrankungen, niedrigster Beitrag über die gesamte Laufzeit.

4

Selbstständige. Ohne Arbeitgeber-Absicherung ist die BU oft die einzige wirksame Absicherung des eigenen Einkommens überhaupt.

Teil 3 · Aufräumen

Die 6 größten Irrtümer rund um die Berufsunfähigkeit

1

„Der Staat sichert mich im Ernstfall ab." Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ist keine Berufsunfähigkeitsabsicherung und liegt in aller Regel deutlich unter dem gewohnten Einkommen.

2

„Ich bin körperlich nicht gefährdet, ich sitze im Büro." Psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit und treffen alle Berufsgruppen.

3

„BU ist nur was für Handwerker." Das Gegenteil ist der Fall – die Hauptursache liegt im psychischen Bereich, unabhängig vom Beruf.

4

„Ich schließe die BU ab, wenn ich älter bin." Je jünger und gesünder beim Abschluss, desto günstiger der Beitrag und desto unkomplizierter die Gesundheitsprüfung. Warten kostet – im Alter und bei Vorerkrankungen wird es teurer oder schwieriger.

5

„Eine Unfallversicherung reicht als Schutz." Die meisten Fälle von Berufsunfähigkeit entstehen durch Krankheit, nicht durch Unfall – genau diesen Hauptteil deckt eine reine Unfallversicherung nicht ab.

6

„Meine Dread-Disease- oder Grundfähigkeitsversicherung reicht." Diese Absicherungen haben andere, oft engere Leistungsauslöser als eine klassische Berufsunfähigkeitsversicherung und ersetzen sie in der Regel nicht vollständig.

Ein kurzes Gespräch statt stundenlangem Vergleichen

Gerade bei der BU zählt jedes Jahr – wir zeigen Ihnen unabhängig, welcher Tarif zu Ihrem Beruf und Ihrer Gesundheit passt.